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Weniger Stürme, mehr Extreme

 
Hohe Wellen an der See, eine Leiter, die ins Wasser führt, ist überschwemmt. Stürme über dem Nordostatlantik und der Deutschen Bucht richten regelmäßig große Schäden an. Sie führen zu Belastungen für Mensch und Umwelt. Gleichzeitig ist unklar, wie sich Häufigkeit, Stärke und Zugbahnen solcher Stürme im Zuge des Klimawandels ändern. Eine Studie des Helmholtz-Zentrums Hereon und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie stößt in diese Wissenslücke. Die Analyse ergab, dass die meisten aktuellen Klimamodelle für die Zukunft eine Abnahme der Sturmaktivität zeigen. Wenn es…  
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Studie enthüllt bislang unbekannte Fernwirkung zwischen Eisschilden der Nordhalbkugel und Westantarktis

 
Aufnahme von massiven Eisbergen in der Antarktis bei strahlend blauem Himmel. Veränderungen der Landeisbedeckung auf der Nordhalbkugel können sich im gesamten Klimasystem bemerkbar machen und sogar die weit entfernte Antarktis beeinflussen. Idealisierte Simulationen der vergangenen 8000 Jahre mit einem neuartigen gekoppelten Klima-Eisschild-Modell haben eine bisher unbekannte Fernwirkung aufgedeckt. Dieser Mechanismus sendet periodische Warmwasserpulse an die Schelfeise der Westantarktis und löst dadurch einen sich selbst verstärkenden Rückzug des Westantarktischen…  
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So beeinflussen Ozeanwirbel die Intensität von Wirbelstürmen

 
Aufnahme eines Hurrikans, sichtbar durch weiße Wolkenwirbel, von oben. Je nachdem, ob Ozeanwirbel warmes oder kaltes Wasser führen, können sie tropische Wirbelstürme verstärken oder abschwächen. Dass dies nicht nur für Einzelfälle, sondern grundsätzlich gilt, zeigt eine am Max-Planck-Institut für Meteorologie durchgeführte Studie erstmals mithilfe einer globalen sturm- und wirbelauflösenden Simulation.  
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Wie wirkt sich der steigende Meeresspiegel auf die Weltwirtschaft aus?

 
Türkisgrüne Brandungswelle schlägt an eine steinerne Ufermauer mit Abflussöffnungen; Wasser läuft über die Promenade, links Häuser, rechts offenes Meer, am Horizont eine Küstenstadt unter rosa‑blauem Himmel. Der globale Anstieg des Meeresspiegels wird schwerwiegende Konsequenzen für Küstenregionen und darüber hinaus haben. Er wurde aber bislang in der integrierten Folgenabschätzung gar nicht oder nur stark vereinfacht berücksichtigt. Ein neues Modell, „Feedback-Based Knowledge Repository for Integrated Assessments of Sea Level Rise Impacts and Adaptation“ (FRISIA), erlaubt die sozioökonomischen Auswirkungen und damit verknüpfte Rückkopplungen zu berechnen.  
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Segelboot-Messungen verbessern Schätzungen der CO2-Aufnahme des Ozeans

 
Die Hochseesegelyacht "Seaexplorer" des Teams Malizia auf See. Auf See erfassen Segler*innen auf Törns und bei Regatten wertvolle Daten für die Klimaforschung. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass diese Daten dazu beitragen können, Schätzungen der marinen Kohlenstoffsenke zu verbessern.  
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Nils Brüggemann wird Professor am ZMT Bremen

 
Prof. Dr. Nils Brüggemann Nils Brüggemann wechselt vom Max-Planck-Institut für Meteorologie an das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenforschung in Bremen. Er übernimmt eine Professur in Kooperation mit der Universität Bremen und wird mit seinem Team Erdsystemmodelle zur Erforschung tropischer Küstenregionen entwickeln.  
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Geschichte des Instituts

 
Unsere Geschichte – 50 Jahre Klimaforschung Unsere Geschichte – 50 Jahre Klimaforschung  
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Hongdou Fan

 
Please redirect to the correct webpage: https://mpimet.mpg.de/en/staff/hongdou-fan I'm driven to understand different aspects about the Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC). Specifically, my current research interests and activities include: Understanding the downward limb of the AMOC: by understanding the stream function in depth coordinate and density coordinate and their connection, I try to reconcile the Eulerian perspective and Lagrangian perspective in terms of…  
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Überraschende Einfachheit: Modellexperimente liefern Faustregel für Kohlenstoff-Klima-Dynamik

 
Fotografie einer Küste von oben. Das blaue Meer und ein grüner Wald bilden einen eindrucksvollen Kontrast. Die Erforschung des Klimawandels ist eine komplexe Herausforderung, aber manchmal erweisen sich Zusammenhänge auch als unerwartet einfach. Aus idealisierten Experimenten mit Erdsystemmodellen haben Wissenschaftler*innen eine Näherung abgeleitet, mit der sie abschätzen können, wie sich der Kohlenstoffgehalt in der Atmosphäre unter verschiedenen Emissionsszenarien entwickeln wird.  
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Tropische Wirbelstürme und der Kohlenstoffkreislauf: Neue Erkenntnisse aus einer Modellsimulation

 
Karte von Nordamerika und dem Nordatlantik: Landflächen in Grautönen, der Ozean farbkodiert in Blau–Rot zeigt Strömungsstrukturen und Wirbel entlang des Golfstroms; ein markanter violetter Wirbel liegt östlich der US‑Ostküste. Zum ersten Mal haben Forschende extrem starke tropische Wirbelstürme und deren Auswirkungen auf den Kohlenstoffkreislauf im Ozean in einem globalen Erdsystemmodell untersucht. Anhand von zwei Hurrikanen der Kategorie 4 im Nordatlantik zeigt die Studie eine Kaskade physikalisch-biogeochemischer Effekte auf, darunter die Aufnahme von Kohlendioxid in den Ozean sowie eine regionale Blüte von Phytoplankton.  
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Neue ICON-Konfiguration ermöglicht realistischen Blick auf kleinskalige Ozeanwirbel

 
Detaillierte Visualisierung zahlreicher ozeanischer Wirbel im Nordatlantik; verschlungene rote und blaue Strukturen zeigen turbulente Strömungsmuster. Indem sie ein innovatives Rechengitter benutzten, konnten Wissenschaftler erstmals das Verhalten von Wirbeln mit einer Größe von wenigen Kilometern in einer realistischen Simulation des Nordatlantiks untersuchen. Das erlaubte es ihnen, zu quantifizieren, wie stark diese submesoskaligen Wirbel Wärme, Salz und Spurenstoffe zwischen der Ozeanoberfläche und den darunter liegenden Wassermassen transportieren. Diese quantitative Analyse mithilfe eines realistischen Ozeanmodells mit beispielloser…  
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NextGEMS: Aufbruch in ein neues Zeitalter der Klimaforschung

 
Das Bild zeigt eine Satellitenansicht der Erde, die die Kontinente und Ozeane darstellt. Die Kontinente sind in verschiedenen Farben dargestellt, während die Ozeane in dunkelblauen Tönen gehalten sind. Die Polarregionen sind weiß dargestellt, was auf die Eisdecke hindeutet. Die Bildqualität ist hoch und zeigt detaillierte Strukturen der Erdoberfläche und der Ozeane. Das Projekt nextGEMS, das in diesem Jahr zu Ende gegangen ist, hat den Weg zu einer selbstverständlicheren Nutzung von Erdinformationssystemen mit lokaler Detailgenauigkeit geebnet. Zu seinen großen Erfolgen zählen die Weiterentwicklung von zwei Erdsystemmodellen mit Kilometerauflösung, ICON und IFS-FESOM, und die Erstellung von Simulationen auf der Kilometerskala über einen Zeitraum von 30 Jahren. Zudem haben die Projektbeteiligten neue Arbeitsabläufe für die Analyse solcher Daten entwickelt…  
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