In seinem neuen Buch erzählt Guy Brasseur die Geschichte der Atmosphärenforschung. Wie das Buch entstanden ist, und warum eine historische Perspektive nicht nur für Studierende von Vorteil ist, verrät der ehemalige Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Leiter der Forschungsgruppe „Umweltmodellierung“ in diesem Interview.
Ein Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie und des Deutschen Klimarechenzentrums hat für seine bahnbrechende Arbeit an der Schnittstelle von Klimawissenschaft und Hochleistungsrechnen den renommierten Gordon-Bell-Preis für Klimamodellierung erhalten. Es hatte mit dem ICON-Modell eine wegweisende Simulation des gesamten Erdsystems mit einem Gitterabstand von 1,25 Kilometern erstellt. Mit dieser Leistung bewältigten die Forschenden eine Herausforderung, die lange als…
Research Interests
I enjoy exploring the fundamental physics of atmospheric phenomena and using advanced techniques to achieve operational objectives. My PhD research aims to improve the understanding and estimation of precipitation extremes using global km-scale simulations and machine learning.
Supervisor: Chao Li Co-supervisor: Bjorn Stevens, Christopher Kadow Panel Chair: Franziska Glassmeier
Research Interests
Education
MSc in Atmospheric Sciences, 2022–2025, Institute of…
Durch das Abschmelzen von arktischem Eis gelangt immer mehr Süßwasser in den Nordatlantik, was die Atlantische Umwälzbewegung voraussichtlich abschwächen wird. Doch viele Modellierungsstudien machen unrealistische Annahmen darüber, wie das Wasser in den Ozean gelangt. Eine neue Untersuchung zeigt: Zeitpunkt, Ort und Quelle des Süßwassereintrags können einen wichtigen Unterschied für dessen Verbleib machen und sollten daher in Modellexperimenten berücksichtigt werden.
Wie prägen die Ozean- und Landoberfläche die großräumige atmosphärische Zirkulation? Dieser Frage widmet sich seit November die Forschungsgruppe „Großskalige gekoppelte Dynamik“ in der Abteilung von Sarah Kang. Geleitet wird das Team von Moritz Günther.
Beobachtungen zeigen, dass die Intertropische Konvergenzzone eine komplexe und asymmetrische Struktur hat. So sind zum Beispiel während des Sommers der Nordhemisphäre die Niederschläge am südlichen Rand des tropischen Regenbandes ausgeprägter als am nördlichen. Mithilfe von sturmauflösenden ICON-Simulationen haben Forschende eine Erklärung dafür geliefert, wie diese Struktur zustande kommt.
Bjorn Stevens wurde zum Fellow der American Geophysical Union gewählt. Die Organisation würdigt damit Stevens’ außergewöhnliche wissenschaftliche Leistungen und Führungsqualitäten.
Für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und sein außergewöhnliches Engagement wurde Hartmut Graßl die Medaille für Kunst und Wissenschaft des Hamburger Senats verliehen.
Das Forschungsprojekt WIVERN ist für die elfte „Earth Explorer“-Satellitenmission der Europäischen Weltraumorganisation ESA ausgewählt worden. WIVERN wird erstmals globale Messungen der Winde innerhalb von Wolken liefern. Vom Max-Planck-Institut für Meteorologie ist Cathy Hohenegger an der Mission beteiligt, welche in der ersten Hälfte der 2030er-Jahre starten soll.
Vom 16. bis 18. September 2025 haben sich rund 220 Ozeanforscher*innen bei der vom Max-Planck-Institut für Meteorologie ausgerichteten CELLO-Konferenz getroffen. Die Beiträge spannten einen weiten Bogen über verschiedene räumliche Skalen und Disziplinen – alle mit dem Ziel, die Dynamik des Ozeans und ihren Einfluss auf das Klima besser zu verstehen.
Im September wird Norddeutschland zum Treffpunkt der internationalen Erdsystemmodellierung. Drei hochrangige wissenschaftliche Veranstaltungen, die CELLO-Konferenz und der natESM-Fokusworkshop zur ozeanischen Biogeochemie in Hamburg sowie das TropEcS-Symposium in Bremen, bringen führende Fachleute aus aller Welt zusammen, die gemeinsam an der Zukunft der Klima-, Küsten- und Ozeanmodellierung arbeiten.