Förderungsmöglichkeiten für Postdocs

Am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) fördern wir gezielt Wissenschaftler*innen auf Postdoc-Ebene, um sie in ihrer wissenschaftlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Unser Institut bietet ein dynamisches, interdisziplinäres Umfeld mit exzellenter Infrastruktur und einer offenen, kollaborativen Forschungskultur – innerhalb der Abteilungen und darüber hinaus.

Postdoc-Stellen werden regelmäßig auf unserer Webseite sowie über einschlägige akademische Plattformen ausgeschrieben. Einige Positionen sind an spezifische Forschungsprojekte gebunden, andere bieten breitere Möglichkeiten innerhalb unserer zentralen Forschungsfelder in den Erdsystemwissenschaften.

Postdocs spielen eine wichtige Rolle in der Entwicklung wissenschaftlicher Innovation. Deshalb ermutigen wir sie ausdrücklich, Förderanträge für externe Programme zu stellen – sowohl zur Finanzierung eigener Stellen als auch zum Aufbau einer unabhängigen Forschungsgruppe:

Forschungsideen in die Realität umsetzen - das MPI-M-Inkubatorprogramm

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) bringt führende Köpfe aus den Bereichen Erdsystemwissenschaften, Physik, Mathematik und Computermodellierung in einem exzellenten und weltweit führenden Forschungsumfeld zusammen.

Mit dem Incubator Program haben wir ein neues Format im Rahmen unseres Gastprogramms geschaffen: Es richtet sich an Forscher*innen aus aller Welt, die visionäre Projektideen verfolgen und eine geeignete Gastinstitution suchen, um einen kompetitiven Förderantrag auszuarbeiten. Das Programm unterstützt gezielt bei der Vorbereitung von Anträgen an renommierte Förderorganisationen. Egal, ob Sie planen, sich bei renommierten Förderorganisationen wie der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH-Stipendien), der Marie Skłodowska-Curie Action for Postdoctoral or Global Fellowships (MSCA PF oder MSCA GF), dem European Research Council (ERC), der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Emmy Noether-Programm (DFG), der Max-Planck-Forschungsgruppe (MPFG) oder vergleichbaren Programmen zu bewerben, das MPI-M bietet die ideale Umgebung, um Ihre Forschungsvision zu verfeinern.

Was wir bieten

Inkubator-Forscher*innen erhalten einen finanzierten Forschungsaufenthalt, um ihre Forschungsideen in Anträgen zu verfeinern, eng mit unseren Expert*innen zusammenzuarbeiten, von der hervorragenden Infrastruktur zu profitieren und sich mit unserem Institut vertraut zu machen, um uns als potenziellen Gastgeber oder Kollaborateur für das Projekt kennenzulernen. Die Unterstützung umfasst einen monatlichen Zuschuss zum Lebensunterhalt von bis zu 2.500 € und einen Mobilitätszuschuss zur Deckung der Reisekosten von bis zu 2.500 € für einen Aufenthalt von 2 Wochen bis 3 Monaten, je nach Projektbedarf und gezielten Förderprogrammen.

Wen wir suchen

Wir suchen promovierte Wissenschaftler*innen mit einem soliden wissenschaftlichen Hintergrund in den Bereichen Physik, Informatik, Erdsystemwissenschaften oder verwandten Gebieten. Wir legen Wert auf Vielfalt und ermutigen Personen aller Geschlechter, Hintergründe und Fähigkeiten, mit uns in Kontakt zu treten.

So werden Sie Teil des Inkubatorprogramms

In einem transparenten Auswahlverfahren reichen die Bewerber eine einseitige Projektidee und einen Lebenslauf mit einer Liste von Veröffentlichungen bei einem unserer MPI-M-Gruppenleiter ein, der als potenzieller Gastgeber für das Inkubatorprogramm und potenzieller künftiger Mitarbeiter an Ihrem Projekt fungiert. In der Projektidee müssen die Bewerber ihre wichtigste Veröffentlichung angeben und erklären, warum sie mit einem bestimmten Gastgeber zusammenarbeiten möchten. Der Gruppenleiter wird die Bewerbung auf der Grundlage von Innovation, Relevanz und Eignung für die Arbeitsgruppe bewerten und mögliche Projektideen dem zuständigen Direktor vorschlagen, der über die Annahme entscheidet. Wir bemühen uns, kurzfristig eine Entscheidung zu treffen und innerhalb von zwei Wochen eine Rückmeldung zu geben.

Förderprogramme, die für Sie in Frage kommen, sind in den nachstehenden Registerkarten aufgeführt.
Wichtiger Hinweis: Sie können auch Projektideen für andere Förderprogramme einreichen.

Geldgeber: Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) finanziert das Programm, um herausragende Wissenschaftlerinnen gezielt zu fördern und langfristig für eine Karriere an einem Max-Planck-Institut zu gewinnen.

Finanzierung: Das Programm ermöglicht die Einrichtung einer Lise-Meitner-Forschungsgruppe an einem Max-Planck-Institut. Die Förderung umfasst ein eigenes Forschungsbudget für Personal (eigene Stelle, PhDs, Postdocs), Material-und Reisekosten, sowie Ausstattung und Infrastruktur am gastgebenden Institut. 

W2-Position als Gruppenleiterin während der Laufzeit der Förderung.

Dauer der Förderung & Evaluierung: Die Förderung läuft zunächst fünf Jahre. Nach etwa vier Jahren erfolgt eine wissenschaftliche Evaluierung durch ein unabhängiges Gutachtergremium. Bei positiver Evaluierung besteht die Möglichkeit einer Verlängerung oder die Aussicht auf eine Berufung zur Max-Planck-Direktorin.

Antragsberechtigt: Exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer herausragenden wissenschaftlichen Qualifikation. Abgeschlossene Promotion (die idealerweise nicht länger als 9 Jahre zurückliegt) und in der Regel mehrjährige Forschungserfahrung nach der Promotion. Bewerbungen sind aus allen Disziplinen möglich, die an Max-Planck-Instituten vertreten sind.

Bewerbungsfrist 2025: Start: 12. Februar 2025, Ende: 8. April 2025

 Lise Meitner Excellence Program (nur in Englisch)

Geldgeber: Max-Planck-Gesellschaft

Finanzierung: Das Programm ermöglicht die Einrichtung einer unabhängigen Forschungsgruppe an einem Max-Planck-Institut. Die Förderung umfasst  Mittel für Personal, Sachausgaben und die eigene Stelle als Forschungsgruppenleiter*in - in der Regel zwischen 1 und 1,5 Mio. Euro, abhängig von Forschungsgebiet und -thema.

Dauer: 5 Jahre (mit der Möglichkeit einer zweimaligen Verlängerung um zwei Jahre im Falle einer positiven Bewertung).

Antragsberechtigt: Herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, bei denen die Promotion nicht länger als  7 Jahre zurückliegt (Ausnahmen sind möglich).

Bewerbungsfrist: Variiert je nach Ausschreibung, die in der Regel einmal jährlich erfolgt.

 Weitere Informationen über Max-Planck-Forschungsgruppen und den Bewerbungsprozess

Geldgeber: European Research Council (ERC), Europäische Union

Finanzierung: ERC Starting Grants unterstützen exzellente Forscher*innen in einem frühen Karrierestadium auf ihrem Weg in die wissenschaftliche Unabhängigkeit. Ein wichtiger Schritt ist dabei häufig die Etablierung der ersten eigenen Forschungsgruppe. Die Förderhöhe kann bis zu 1,5 Millionen Euro betragen und umfasst Mittel für Personal (Eigene Stelle, PhDs, Postdocs), Investitions-und Sachausgaben.

Dauer: bis zu 5 Jahre

Antragsberechtigt: Starting Grants richten sich an Forscher*innen, deren Promotion am 1. Januar des Ausschreibungsjahres (laut ERC-Arbeitsprogramm) zwischen mindestens  zwei und maximal sieben Jahren zurückliegt. Das Programm ist offen für Forscher*innen aller Nationalitäten, die Gasteinrichtungen müssen ihren Sitz in einem EU-Mitgliedstaat oder einem assoziierten Land haben.

Bewerbungsfrist: Variiert je nach Ausschreibung, die in der Regel einmal jährlich erfolgt

 Weitere Informationen über ERC Starting Grants und den Bewerbungsprozess

Geldgeber: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Finanzierung: Herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen erhalten die Möglichkeit, eine eigene Gruppe an einer deutschen Forschungseinrichtung aufzubauen und zu leiten. Die Förderung umfasst Mittel für Personal (eigene Stelle, PhDs, Postdocs) sowie  Investitions-und Sachausgaben.

Dauer: Bis zu 6 Jahre (3 +3 Jahre Verlängerungsoption)

Antragsberechtigt: Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachdisziplinen mit herausragender Promotion, (max.  4 Jahre zurückliegend, mit Ausnahmen), internationale Forschungserfahrung ist erwünscht.

Bewerbungsfrist: Keine festen Fristen, Antragstellung jederzeit möglich.

 Über das Emmy Noether-Programm und den Bewerbungsprozess

Das Emmy Noether-Programm eröffnet herausragend qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe über einen Zeitraum von sechs Jahren für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren. Anträge können jederzeit bei der DFG eingereicht werden. Die Förderung erfolgt zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren mit der Möglichkeit einer Verlängerung um weitere drei Jahre. Am Ende des dritten Jahres wird eine Evaluation auf der Grundlage eines Zwischenberichts durchgeführt. Bei erfolgreicher Evaluierung erfolgt eine Bewilligung für weitere drei Jahre.

Bezüglich der Finanzierung gibt es verschiedene Module, die beantragt werden können. Die wichtigsten, die in der Regel erforderlich sind, sind das Modul "Emmy Noether-Nachwuchsgruppenleiter", mit dem die Finanzierung Ihrer Position als Projektleiter*in im Rahmen des Emmy Noether-Programms beantragt wird, und das "Basismodul", mit dem die Finanzierung der direkten Projektkosten, des projektspezifischen Personals (ohne die eigene Stelle) und der für die Durchführung des Projekts erforderlichen Instrumente beantragt wird.

Das Emmy Noether-Programm richtet sich zwar in erster Linie an Universitäten als Gastinstitutionen, aber auch ein Max-Planck-Institut kann Gastgeber sein. Die Befähigung zur Betreuung von Doktorand*innen und zur Lehre müssen nachgewiesen werden.

Geldgeber: Max-Planck-Gesellschaft und Weizmann Institute of Science

Finanzierung: Vollständiges Leistungspaket (Umzugskosten, Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie Zugang zu institutionellen Ressourcen und modernster Forschungsinfrastruktur), Reise- und Konferenzmittel, Wohngeld

Dauer: 4 Jahre, je zur Hälfte in der Max-Planck-Gesellschaft und am Weizmann Institute of Science

Antragsberechtigt: Herausragende Postdoktorand*innen in den Bereichen Physik, Chemie, Mathematik, Informatik und Erdsystemwissenschaften

Bewerbungsfrist: wird demnächst bekannt gegeben

 Mehr über das Programm und den Bewerbungsprozess

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und das Weizmann Institute of Science (WIS) bieten herausragenden Postdoktorand*innen der Fachrichtungen Physik, Chemie, Mathematik, Informatik und Erdsystemwissenschaften eine prestigeträchtige, vierjährige Anstellung in einem einzigartigen Forschungsumfeld an.

Die Kooperation zwischen der MPG und dem WIS bietet talentierten Forscher*innen die Möglichkeit, an innovativen Projekten teilzunehmen, von der Expertise zweier renommierter Institutionen zu profitieren und zum Wissensfortschritt in ihrem jeweiligen Fachgebiet beizutragen. Das neue deutsch-israelische Max-Planck-Weizmann-Postdoktorandenprogramm unterstützt damit die wissenschaftliche Zusammenarbeit und interdisziplinäre Forschung in beiden Ländern.

Geldgeber: Europäische Kommission (EC)

Finanzierung: Eigene Stelle, Forschungs- und Reisegelder

Dauer: 12 bis 24 Monate (plus Sonderaufenthalt)

Antragsberechtigt: ausländische Postdocs mit maximal 8 Jahren Vollzeit-Forschungserfahrung

Bewerbungsfrist: meistens im September

 MSCA Postdoctoral Fellowships

Ziel der Postdoctoral Fellowships ist es, Postdocs durch die Durchführung eines personalisierten Forschungsprojekts mit komplementären beruflichen Fähigkeiten für ihre zukünftige Karriere auszustatten. Internationale, interdisziplinäre und intersektorale Mobilität ist dabei das zentrale Element.

Geldgeber: Alexander von Humboldt‐Stiftung

Finanzierung: Monatliches (steuerfreies) Stipendium in Höhe von 2.670 € sowie Reisekosten

Dauer: 6–24 Monate

Antragsberechtigt: Nachwuchswissenschaftler*innen mit Promotion oder vergleichbarem akademischem Abschluss (Ph.D., C.Sc. oder Äquivalent), der weniger als vier Jahre vor dem Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen wurde; ausländische Bewerber*innen müssen in den letzten 18 Monaten vor der Bewerbung insgesamt mindestens 12 Monate außerhalb Deutschlands gelebt haben; deutsche Bewerber*innen müssen ihren gewöhnlichen Arbeits- und Wohnort seit mindestens fünf Jahren dauerhaft im Ausland haben.

Bewerbungsfrist:  Keine festen Fristen, Antragstellung jederzeit möglich

 Mehr Infomationen zum Humboldt‐Forschungsstipendium und dem Bewerbungsprozess

Netzwerken für Postdocs

MPG PostdocNet

Max Planck PostdocNet ist eine Vernetzungs- und Vertretungsplattform für Postdocs in der Max-Planck-Gesellschaft. Bleiben Sie in Verbindung und verfolgen Sie Updates auf der offiziellen Website.

HRA Postdoc Netzwerk

Das Postdoc-Netzwerk der Hamburg Research Academy ist eine neue Initiative, die allen Postdocs in Hamburg eine Gemeinschaft bietet.

 

German Postdoc Network

Dieses Netzwerk ist eine zentrale Drehscheibe zur Förderung einer starken Postdoc-Gemeinschaft über Disziplinen und Institutionen hinweg. Die unabhängige Plattform steht für Entwicklung und Umsetzung innovativer Ansätze für die Rekrutierung von Postdocs, zur Ausbildung und den Übergang in die Berufslaufbahn. Dies in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, der Industrie und Partnern aus dem öffentlichen Sektor.

Postdoc Vertretung am MPI-M

Antoine Leblond
+49 (0)40 41173-150
antoine.leblond@mpimet.mpg.de

Postdoc-Email-Verteiler

Kontakt

Dr. Sigrid Meyer

Drittmittelförderung (Grants Office)
Tel.: +49 (0)40 41173-435
sigrid.meyer@we dont want spammpimet.mpg.de

 
Dr. Florian Mundt

Incubator Programm
Tel: +49 (0)40 41173-459
florian.mundt@mpimet.mpg.de

 

Weitere Themen

Über unser Institut

Unser Institut ist ein international anerkanntes Institut für Klimaforschung. Ziel des Max-Planck-Institut für Meteorologie ist es zu verstehen, wie und warum sich das Klima auf unserer Erde wandelt.

 

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Struktur des Instituts

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie besteht aus zwei Abteilungen: Atmosphäre im Erdsystem und Ozean im Erdsystem. Jede der Abteilungen wird von einem Direktor geleitet ...

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Chancengleichheit ist einer unserer Grundwerte

Unsere Forschung verlangt von uns, dass wir die talentiertesten, kreativsten und leidenschaftlichsten Menschen suchen. Dies erfordert, aus dem größtmöglichen Pool an Talenten zu schöpfen.

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