Ein Expertengremium hat empfohlen, die Satellitenmission WIVERN als elften „Earth Explorer“ der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) auszuwählen. Vom Max-Planck-Institut für Meteorologie ist Cathy Hohenegger an dieser Mission beteiligt, welche die ersten satellitengestützten Messungen von Wind innerhalb von Wolken liefern soll.
Während eines mehrmonatigen Forschungsaufenthalts am Max-Planck-Institut für Meteorologie fertigen die Masterstudierenden Srinivas Adireddi, Medha Murti und Chitvan Singh ihre Abschlussarbeiten an. Ermöglicht werden die Aufenthalte durch eine Kooperation mit den Indian Institutes of Science Education and Research.
Die Nordatlantische Oszillation, eine Atmosphärenzirkulation, die das Wetter in Europa mitbestimmt, fällt durch die globale Erwärmung im Sommer immer extremer aus: So lautet das Ergebnis einer neuen Studie. Die Forschenden wiesen die Zunahme der Variabilität sowohl in Modellsimulationen als auch in historischen Daten nach und warnten vor häufigeren und stärkeren Wetterextremen in Europa.
Die Europäische Akademie der Wissenschaften hat Jin-Song von Storch als neues Mitglied gewählt. Damit würdigt die Akademie die herausragenden Leistungen der Klimaforscherin sowie ihre Beiträge zum internationalen wissenschaftlichen Dialog.
Das Modell ICON lässt sich sowohl für die Wettervorhersage als auch für Klimavorhersagen und langfristige Projektionen nutzen. Bislang wurden die verschiedenen Anwendungen aber getrennt voneinander weiterentwickelt. Eine Initiative, die beide näher zusammenbringen möchte, stellt nun erste Erfolge vor.
Ein feuchtes Klima spielte für die frühe Besiedlung und Wanderbewegungen in der Sahara und der Sahelzone eine wichtige Rolle. Eine neue Studie erlaubt nun einen Blick in die ferne Vergangenheit dieser Regionen, welche auf Grund von Schwankungen in der Bahn der Erde um die Sonne immer wieder ergrünten.
Die Erde reagiert auf Temperaturänderungen, indem sie mehr oder weniger Wärme ins All abstrahlt. Dieser Mechanismus, der als langwellige Rückkopplung bezeichnet wird, beeinflusst, wie stark der Planet auf den Anstieg von menschengemachtem Kohlendioxid reagiert. Mithilfe von 30 Jahre umfassenden Reanalyse-Daten haben Forschende die Stärke dieser Rückkopplung für eine wolkenfreie Atmosphäre auf Basis langfristiger Beobachtungen quantifiziert. Das Ergebnis legt nahe, dass die Erde empfindlicher…