Herzlich willkommen

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) ist ein international anerkanntes Institut für Klimaforschung. Ziel des MPI-M ist es zu verstehen, wie und warum sich das Klima auf unserer Erde wandelt.

 

Das MPI-M besteht aus drei Abteilungen und betreibt, zusammen mit der Opens external link in current windowUniversität Hamburg, ein internationales Doktoranden-Programm:

Atmosphäre im Erdsystem

Land im Erdsystem
Ozean im Erdsystem

IMPRS-ESM

Zusätzlich arbeiten am Institut selbstständige Forschungsgruppen zu folgenden Themen:

 

Die Wissenschaftler am MPI-M untersuchen die Anfälligkeit des Erdsystems gegenüber Störungen wie etwa Änderungen in der Zusammensetzung seiner Atmosphäre, und erforschen die Grundlagen und Grenzen der Vorhersagbarkeit des Erdsystems. Dazu entwickelt und analysiert das MPI-M hoch komplexe Erdsystemmodelle, die die Prozesse in der Atmosphäre, auf dem Land und im Ozean simulieren. Solche Modelle sind wichtige Werkzeuge in der Klimaforschung und dienen international als Bewertungsgrundlage für den Klimawandel. Gezielt eingesetzte in-situ-Messungen und Satellitenbeobachtungen ergänzen die Modellsimulationen.

Das MPI-M und die Universität Hamburg haben sich zusammen mit weiteren außeruniversitären Einrichtungen zum Exzellenzcluster Opens external link in current windowCliSAP zusammengeschlossen, einem Kompetenz- und Ausbildungszentrum für integrierte Klima-
wissenschaften in Hamburg.

Im Fokus

Das Plateau in der globalen Temperatur: kein systematischer Fehler der Klimamodelle

Beobachtungen deuten für die globale Oberflächentemperatur seit 1998 ein Plateau an, wohingegen die meisten Klimamodelle weiterhin eine Erwärmung simulieren. Woher kommt dieser Unterschied? Reagieren die Klimamodelle zu empfindlich auf die Erhöhung von Treibhausgaskonzentrationen wie der von CO2 und überschätzen somit den Klimawandel systematisch? Oder entsteht die Diskrepanz eher zufällig? Eine soeben erschienene Studie aus dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) gibt eine klare Antwort: Es gibt keinen Beleg für einen systematischen Modellfehler.

Prof. Jochem Marotzke, Direktor am MPI-M, und sein Kollege Prof. Piers Forster von der Universität Leeds in Großbritannien bestimmen in ihrer aktuellen Veröffentlichung in Nature erstmals, in welchem Umfang die simulierten globalen Temperaturtrends der Vergangenheit von den wichtigsten plausiblen Einflussfaktoren abhängen. Letztere sind der Antrieb etwa auf Grund erhöhter Treibhausgaskonzentration, die Empfindlichkeit des Klimas gegenüber Veränderungen im Antrieb, die Wärmeaufnahme durch den Ozean sowie die spontane Variabilität des Klimas (die durch chaotische Prozesse im Klimasystem entsteht und daher keiner bestimmten Ursache zuzuordnen ist). Kann man auf diese Weise die simulierten Bandbreiten der vergangenen Temperaturtrends erklären, erhält man entscheidende Rückschlüsse darauf, warum sich Simulationen und Beobachtungen unterscheiden.
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