Feuer im Erdsystem

 

Emmy Noether Nachwuchsgruppe

 

Feuer ist ein integraler Erdsystemprozess, der sowohl vom Klima kontrolliert wird als auch das Klima beeinflusst. Feuer stellt somit einen Wechselwirkungsprozess dar, der regionalen und globalen Klimawandel verstärken oder eindämmen kann. Die Bedeutung dieses Rückkopplungsprozesses für das Klima ist bisher unbekannt und wird auch nicht in Modellen des Erdsystems berücksichtigt, die angewandt werden um Klimawandel zu simulieren. Die Emmy Noether Nachwuchsgruppe „Feuer im Erdsystem“ strebt an die Feuer-Klima Rückkopplung besser zu quantifizieren indem die integrale Rolle des Feuers in ein Erdsystemmodell integriert wird.

 

Zusammen mit einem beobachtungsbasierten verbessertem Prozessverständnis analysiert die Gruppe wie Feuer sich innerhalb der Erdgeschichte entwickelt haben und wie bedeutend einzelne durch Feuer beeinflusste klimarelevante Prozesse zum gesamten Klimaeinfluss beitragen. Dafür arbeiten wir mit mechanistischen Feuermodellen, die in ein Erdsystemmodell implementiert sind. Feuer beeinflusst dabei klimarelevante Prozesse zwischen den einzelnen Teilen des Erdsystems, wie der Atmosphäre, dem Ozean, oder der Kryosphäre. Diese interdisziplinäre Arbeit wird das Verständnis vergangener Klimaschwankungen erleichtern und eine besseren Abschätzung zukünftiger Klimaveränderungen ermöglichen indem es die Klimasensitivität des Erdsystems weiter eingrenzt.

      

Im Rahmen der Emmy-Noether Nachwuchsgruppe "Feuer im Erdsystem" in der Abteilung Land im Erdsystem wird das MPI-M-Erdsystemmodell verwendet, um die Rolle des Feuers im Erdsystem besser zu verstehen.

 

Weitere Informationen finden sie auf den englischen Seiten

 

 

picture: © Boston

 

Kontakt: Silvia Kloster