Die Partnerschaft Erdsystemforschung

Die Partnerschaft Erdsystemforschung (ESRP) bündelt die wissenschaftliche Exzellenz verschiedener Forschungsrichtungen, um die Funktionsweise des komplexen Systems Erde sowie die Konsequenzen menschlicher Aktionen auf das Erdsystem besser zu verstehen. Die ESRP besteht aus den vier Max-Planck-Instituten, dem Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena, dem Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, dem Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen und dem Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg. Während des letzten Jahrhunderts veränderten sich Klima, Luftqualität, Biodiversität und Wasserverfügbarkeit merklich. Um Lösungen für die Probleme zu finden, die diese Veränderungen hervorrufen, studiert die ESRP die komplexen Interaktionen und Rückkopplungen von Land, Ozean, Atmosphäre, Biosphäre und dem Menschen im Feld, im Labor und durch Modelle.

KlimaCampus Hamburg

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) kooperiert als Gründungsmitglied des KlimaCampus Hamburg mit anderen Klimaforschungseinrichtungen in der Hamburger Metropolregion. Die gemeinsamen KlimaCampus Hamburg-Aktivitäten umfassen eine gemeinsame KlimaCampus-Kolloquiumreihe, die Unterstützung der gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen, sowie einen kooperierenden Vorlesungsbetrieb. Die Zusammenarbeit mit dem KlimaCampus Hamburg ist besonders stark zwischen dem Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) und den Instituten des Centrums für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg. Durch diese Kooperation können MPI-M-Forscher gemeinsame Projekte verfolgen, die gemeinsame Forschungsinfrastruktur nutzen, eine große Bandbreite von Kursen anbieten sowie Forschungsprojekte für Master-Studierende und Doktoranden betreuen. Die Betreuung der Doktoranden geschieht in einem gemeinsamen MPI-M/CEN-Doktorandenprogramm, der International Max Planck Research School on Earth System Modelling (IMPRS-ESM).