Der vulkanische Einfluss auf stratosphärischen Wasserdampf und den hydrologischen Kreislauf

<font face="Open sans, Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif" size="2">Vulkaneruptionen können zu einer temporären Abkühlung der Erdoberfläche führen, da die vulkanische Aerosole die solare Einstrahlung streuen und somit den Energiefluss, der die Erdoberfläche erreicht, reduzieren. Allerdings wird gleichzeitig die Konzentration des Treibhausgases Wasserdampf in der Stratosphäre in Folge einer Vulkaneruption und der Anwesenheit vulkanischer Aerosole in der unteren Stratosphäre erhöht. Die erhöhten Wasserdampfkonzentrationen wirken der Abkühlung entgegen und könnten möglicherweise nach Ausfallen der Aerosole zu einem geringen net positiven Strahlungsantrieb führen. Zusätzlich kann die erhöhte Feuchtigkeit in der ansonsten relativ trockenen Stratosphäre die stratosphärische Chemie beeinflussen.</font>

<font face="Open sans, Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif" size="2">Im Zusammenhang mit Eruptionen kann Wasserdampf in der Stratosphäre über die sofortige, direkte Injektion im Rahmen der Vulkaneruption selbst oder längerfristige, indirekte Effekte, die durch eine Erwärmung der Tropopausenregion und Konvektionsveränderungen entstehen, erhöht werden.&nbsp;</font>

<font face="Open sans, Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif" size="2">Ich untersuche die Veränderungen der Wasserdampfkonzentrationen nach Vulkaneruptionen mit Hilfe des 100 Member Ensembles des gekoppelten Klimamodells MPI-ESM 1.2-LR für verschiedene vulkanisch gestörte Läufe. Themen, mit denen ich mich beschäftige, sind unter anderem die Detektionsgrenze, die Vorhersagbarkeit des Wasserdampfanstieges wie auch der Strahlungsantrieb, der durch den zusätzlichen Wasserdampf verursacht wird.</font>

<font color="#000000" face="Open sans, Helvetica Neue, Helvetica, Arial, sans-serif" size="2">&nbsp;</font>