Filme die auch im Foyer zu sehen sind

Die Reduktion der Aufnahme von C (in kg/m2) durch P-Limitierung. Dargestellt ist die Differenz in der C-Aufnahme zwischen der CP- und der reinen C-Simulation. Die CO2-Konzentrationen während des 21. Jahrhunderts entsprechen dem SRES A1B Szenario. Ab dem Jahr 2100 wurde die CO2-Konzentration auf 700ppm festgehalten.

Wasserwirbel schließen warmes und salziges Mittelmeerwasser ein. Salzige und relativ warme Wasser mit der Ursprung in dem Mittelmeer fließt durch die Straße von Gibraltar entlang der Iberischen Halbinsel in den Nordost-Atlantik. In mittlerer Tiefe strömt es über ein System aus zahlreichen Schluchten und Unterwasser-Canyons. Dabei trennen sich starke Wirbel vom Hauptstrom ab und verteilen sich im Ozean.

Der Film zeigt die Mittelmeerwasser-Wirbel (engl.:“meddies”) während ihrer Wanderung durch den Ozean. Dabei drehen sie sich im Uhrzeigersinn, umschließen das salzige und warme Wasser und halten es über mehrere Jahre fest. Während die meddies (violett/blau) wandern, werden sie von gewöhnlichen ozeanischen Verwirbelungen (grün dargestellt) beeinflusst, deren Rotation gegen den Uhrzeigersinn verläuft.

Hochauflösende Meerwasser-Salzgehalt Verteilung: Der Film zeigt die Entwicklung des Meerwasser-Salzgehaltes an der Oberfläche und in einer Tiefe von 300 m im Verlauf eines Jahres, anhand einer hochauflösenden Simulation. Der Oberflächensalzgehalt schwankt großskalig zwischen höheren Werten in den subtropischen Gebieten und niedrigeren Werten in den tropischen, subpolaren und polaren Regionen. Die Werteverteilung ähnelt stark der entsprechenden mittleren jährlichen Verteilung von dem  Süßwasseraustausch  (dh. Verdunstung - Niederschlag - Flusswasserzufuhr - Eisschmelze). Die Animation zeigt auch die große räumliche und zeitliche Variabilität des Salzgehaltes, die aus der starke Wirbelströme Aktivität ersteht, sowohl an der Oberfläche und in 300m Tiefe.

Thomas Keitzl, Doktorand in der Gruppe „Turbulente Mischungsprozesse im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), hat für seine Visualisierung einer turbulenten Strömung unterhalb einer Eisschicht den dritten Preis des Max Planck Awards 2014 gewonnen. Der Preis zeichnet die besten wissenschaftlichen Visualisierungen aller Max-Planck-Institute aus.
Keitzl's Visualisierung zeigt ein Volumen-Rendering eines Temperaturfeldes unterhalb einer Eisschicht. Die Partikel der kalten Flüssigkeit (hell) vereinen mehr Masse pro Volumen und bilden dünne Schlieren, die sich durch die umgebende, warme Flüssigkeit (dunkel) nach unten bewegen. Die warme Flüssigkeit wird wiederum zum Eis transportiert, was das Abschmelzen verstärkt.

Der Film zeigt eine Klimamodellstudie der Hamburger Sturmflut 1962. Zu sehen sind globale Wind- und Druckfelder in einer hochaufgelösten ECHAM6 (T255L95) Simulation der vergangenen Jahrzehnte (links) und von NCEP1 (T62L28) Reanalyse-Daten (rechts) vom 10.02. bis 28.02.1962. In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar löste der Orkan "Vincinette" entlang der gesamten deutschen Nordseeküste eine schwere Sturmflut aus und erreichte in Hamburg Böen bis zur Windstärke 12.