Entwicklung des arktischen Meereises

Die Entwicklung von Meereis und Schnee ist ein wichtiger Klimaindikator. Durch die Verringerung der Eis- und Schneebedeckung in einem wärmeren Klima wird mehr Sonnenstrahlung an der Erdoberfläche in Wärme umgewandelt - und damit ein weiteres Abschmelzen begünstigt (Eis-Albedo-Rückkopplung). In den Animationen ist für die Nordhemisphäre gleichzeitig die zeitliche Entwicklung der mittleren Meereisbedeckung im September (Meereisminimum) und im März (Meereismaximum) dargestellt.
Szenario RCP 2.6: Meereisbedeckung nimmt ab, aber bis 2300 ist sowohl Sommermeereis als auch Wintermeereis vorhanden.
Szenario RCP 4.5: Meereisbedeckung nimmt stärker ab als bei RCP 2.6, insbesondere beim Sommermeereis, welches teilweise gänzlich verschwindet – nur kleinere Flächen bleiben gelegentlich erhalten. Die Meereisbedeckung im Winter bleibt bis 2300 durchgängig vorhanden.Szenario RCP 8.5: Die Meereisbedeckung nimmt am stärksten ab, am schnellsten verschwindet das Sommermeereis (bis ca. 2060). Die Wintermeereisbedeckung nimmt ebenfalls stark ab, ab 2150-2180 ist Meereis nur noch an den Rändern der Arktis vorhanden, welches ab ca. 2200 ebenfalls vollständig verschwunden ist.

Szenario: RCP 2.6, RCP 4.5 und RCP 8.5 für 1975-2100, sowie für den Zeitraum 2100-2300
die entsprechenden ECPsSimulationszeitraum: 1975 - 2300
Modell: Erdsystemmodell MPI-ESM, je eine Realisation
Auflösung: LR