Abrupte Veränderungen in der Vergangenheit liefern Hinweise auf kaskadenartig reagierende Kipppunkte und "Frühwarnsignale" im Erdsystem

Kann der Klimawandel zu abrupten Änderungen in Teilen des Erdsystems führen, welche Auswirkungen hätten diese Ereignisse auf die Gesellschaft, und lassen sie sich vorhersagen? In dem in Nature Geoscience veröffentlichten Artikel hat ein internationales Team von Natur- und Sozialwissenschaftler*innen abrupte Veränderungen in der Vergangenheit der…

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Beobachtungsdaten zeigen den Einfluss der mesoskaligen vertikalen Luftbewegung auf tropische Wolken

Eine aktuelle Studie von Geet George, Bjorn Stevens (beide vom Max-Planck-Institut für Meteorologie), Marcus Klingebiel (jetzt an der Universität Leipzig), Sandrine Bony und Raphaela Vogel (Laboratoire de Météorologie Dynamique in Paris) zeigt, dass Aspekte der atmosphärischen Zirkulation die Bewölkung in niedriger Höhe auf der Mesoskala (20-200…

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Wellen und kohärente Strömungen in der tropischen Atmosphäre: neue Möglichkeiten, alte Herausforderungen

In einem Übersichtsartikel, der im Quarterly Journal of the Royal Meteorological Society erschienen ist, stellen Dr. Claudia Stephan (Max-Planck-Institut für Meteorologie), Prof. Nedjeljka Žagar (Universität Hamburg) und Prof. Ted Shepherd (University of Reading) ihre Sicht auf das gegenwärtige Verständnis von Wellen und kohärenten Strömungen in…

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Nutzung großer Ensembles für eine bessere und einfachere Bewertung von Klimamodellen

In einer neuen Studie bewerten Dr. Laura Suarez, Dr. Sebastian Milinski und Dr. Nicola Maher, welche Modelle das reale Klima mit seiner internen Variabilität und seiner Reaktion auf externe Einflüsse in den beobachteten globalen Durchschnittstemperaturen am besten erfassen. Sie benutzten ein neuartiges Konzept, das das einzigartige Design und die…

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Cathy Hohenegger hat erfolgreich an der Universität Hamburg habilitiert

Dr. Cathy Hohenegger, Wissenschaftlerin und Leiterin der Gruppe „Niederschlag und konvektive Prozesse“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), hat am 24. Juni 2021 erfolgreich habilitiert.

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Atmosphärenmessungen an Bord von FS SONNE: Julia Windmiller geht auf große Fahrt

Foto vom Forschungsschiff Sonne

Am 27. Juni 2021 startet nach 10-tägiger Quarantäne der Beteiligten von Emden aus das FS SONNE unter Fahrtleitung von Prof. Peter Brandt vom GEOMAR in Kiel und Co-Fahrtleiterin Dr. Julia Windmiller vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M). Die Ausfahrt unter dem Namen „Mooring Rescue“ dient sowohl der Kontrolle und Aufnahme von…

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So funktioniert Klimamodellierung — Johann Jungclaus an neuer Website über Klimasimulationen beteiligt

Grafik Projektlogo Deutsches Klima-Konsortium

Klimaneutralität heißt das Ziel Deutschlands bis 2045 und die Debatten über den Weg dorthin sind in vollem Gange. Um es zu erreichen, sind tiefgreifend Veränderungen notwendig. Warum dies wichtig ist, zeigen Klimasimulationen. Ohne sie bleibt Klimapolitik blind. Wie Klimamodelle funktionieren und warum sie verlässlich sind, erklärt das Deutsche…

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Abrupte CO2-Vervierfachung: Auflösung von Ozeanwirbeln führt zu geringerem Anstieg der globalen mittleren Oberflächentemperatur

In einer aktuellen Studie in den Geophysical Research Letters untersuchten Dr. Dian Putrasahan und Kolleg*innen aus der Abteilung „Ozean im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), von der Universität Hamburg und vom britischen MetOffice Hadley Centre, welchen Effekt die Auflösung von Ozeanwirbeln auf die Reaktion der globalen…

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Claudia Stephan wurde in das Elisabeth-Schiemann-Kolleg aufgenommen

Foto von Dr. Claudia Stephan

Dr. Claudia Stephan, Minerva-Fast-Track-Gruppenleiterin in der Abteilung „Atmosphäre im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), ist in das Elisabeth-Schiemann-Kolleg der Max-Planck-Gesellschaft aufgenommen worden. Sie ist die erste Forscherin am MPI-M, die in diesen erlesenen Kreis von herausragenden…

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Nur wirbelauflösende Modelle erfassen die Reaktion der atlantischen Umwälzbewegung auf Windänderungen in vollem Ausmaß

Der tiefe AMOC-Zweig in der hochauflösenden Konfiguration des Ozeanmodells MPI-OM (gezeigt wird ein Ausschnitt der Strömungsgeschwindigkeit in 2000 m Tiefe). © MPI-M/DKRZ

In einer neuen Veröffentlichung zeigen Veit Lüschow, Jin-Song von Storch und Jochem Marotzke vom Max-Planck-Institut für Meteorologie, dass die Atlantische Meridionale Umwälzbewegung überraschend auf für die Zukunft prognostizierte Windänderungen in der Nähe der Antarktis reagieren könnte. Neben dem verstärkten Transport von warmem Wasser in…

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