Europäische Eisschild-Modellierer treffen sich am 21./22. Mai 2012 am MPI-M

Am 21. und 22. Mai 2012 kommen unterschiedlichste Forschungsgruppen aus Europa am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in Hamburg zusammen, um sich im ersten "Euro-PISM"-Workshop über Eisschild-Modellierung auszutauschen. Die Eisschild-Modellierer diskutieren als Schwerpunkt das "Parallel Ice Sheet Model (PISM)".

 

Eisschilde und Eiskuppen haben das Potential, unser Klimasystem in einen Zustand zu überführen, der sich von unserem gegenwärtigen Zustand drastisch unterscheidet. Durch vielfältige Prozesse wechselwirken die Eisschilde Grönlands und der Antarktis mit dem Klimasystem. Diese Wechselwirkungen verlaufen normalerweise auf längeren Zeitskalen, wenn man schnelle katastrophale Ereignisse vernachlässigt. Großräumige Zusammenbrüche der Eisschilde würden den Meeresspiegel drastisch ansteigen lassen, was dicht besiedelte Küstenbereiche weltweit überfluten würde. Das in den Ozean fließende Schmelzwasser stellt auch eine Bedrohung für die Meridionale Umwälzbewegung dar. Diese Zirkulation ist wesentlich für die globale Verteilung von Wärme und für die Sequestrierung von Treibhausgasen. Aufgrund dieser weitreichenden Konsequenzen rücken Eisschilde in den Fokus sowohl der Klimawissenschaften als auch der Öffentlichkeit.

 

Workshop-Webseite mit Möglichkeit zur Registrierung:
http://www.mpimet.mpg.de/en/wissenschaft/ozean-im-erdsystem/euro-pism-workshop.html

 

Parallel Ice Sheet Model:

Opens external link in current windowhttp://www.pism-docs.org

 

 

Kontakt:

 

Dr. Christian Rodehacke

Max-Planck-Institut für Meteorologie

Tel.: 040 41173 280

E-Mail: Opens window for sending emailchristian.rodehacke@we dont want spamzmaw.de