Wissenschaft trifft Kunst

©Hauke Schulz: Dargestellt sind Wasserdampfmischungsprofile von Lidarmessungen des Wolkenobservatoriums auf Barbados, eingefärbt nach dem vertikal integrierten Wasserdampfgehalt (blau: nass; rot: trocken)

©Katherine Fodor: Das gezeigte Feld bildet die potentielle Entrophie in einer konvektiven atmosphärischen Grenzschicht ab, jedoch um 180 Grad gedreht. Dadurch entsteht der Eindruck, dass Schwaden dichten Wassers in einen darunter liegenden dunklen Ozean sinken.

©Kalle Wieners: Dieses Bild zeigt Diagramme eines vereinfachten mittleren globalen Zustandes des Klimasystems für verschiedene Experimente, die während der Sommerschule zur Erdsystemmodellierung durchgeführt wurden; jeder Lauf umfasst ein Ensemble von 2 x 1000 Modelljahren. Die y-Achse zeigt die CO2-Konzentration von 140 bis 450 ppmv, die x-Achse die 2m-Lufttemperatur zwischen -20°C und 28°C.

©Lydia Keppler: Beobachteter CO2-Fluss in mol/m2/Jahr (y-Achse) zwischen Atmosphäre und Ozean als Funktion der Temperatur (x-Achse) im Süd-Pazifik zwischen 2004 und 2016. Die Farbe zeigt, in welchem Monat die Messungen gemacht wurden. Zum Beispiel: dunkelblau = Januar, hellblau = Dezember. Die x-Werte reichen von -2°C bis 25°C, die y-Werte von -4,8 bis 3,2 mol/m2/Jahr (negativer Fluss bedeutet Fluss in den Ozean).

„Die größten Wissenschaftler sind auch Künstler“, sagte Albert Einstein. Unter diesem Motto stand der sogenannte „Clim*art“-Wettbewerb, an dem sich Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) mit Abbildungen und Grafiken aus ihren aktuellen Forschungsarbeiten während der diesjährigen Klausurtagung des Instituts vom 21.-23. November 2018 beteiligen konnten. Zu dieser Klausurtagung treffen sich alle Wissenschaftler*innen des MPI-M, um über aktuelle Forschungsthemen, neue wissenschaftliche Ideen und Projekte, und über strategische Fragen zu diskutieren. Neben dem wissenschaftlichen Programm mit Vorträgen, Gruppenarbeit und Diskussionen im Plenum erwies sich das „Clim*art“-Projekt als ein eher ungewöhnliches, aber effektives und unterhaltsames Mittel, das Interesse auf die Forschung der Kolleg*innen zu lenken.

 

Zehn Beiträge von Wissenschaftler*innen, die aus den unterschiedlichen Abteilungen stammen und an verschiedensten Themen arbeiten, wurden auf Leinwand gedruckt präsentiert. Die Wissenschaftler*innen interpretierten ihre Darstellungen in künstlerischer Weise, und alle Kolleg*innen konnten über ihre Favoriten abstimmen. Gezeigt werden hier die drei ersten Plätze.

 

Erster Platz: Wasserdampfregenbogen (von Hauke Schulz, Atmosphäre im Erdsystem)

 

Zweiter Platz: Ozean im Himmel (von Katherine Fodor, Atmosphäre im Erdsystem)

 

Zwei dritte Plätze: Rumpelstilzchen (von Kalle Wieners, CIMD) und Wellen erzeugen (von Lydia Keppler, Ozean im Erdsystem)

 

Kontakt:

Clara Burgard
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Tel: +49 (0) 40 41173 205
E-Mail: clara.burgard@we dont want spammpimet.mpg.de

Bettina Diallo
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Kommunikation
Tel: +49 (0) 40 41173 315
E-Mail: bettina.diallo@we dont want spammpimet.mpg.de