MPI-M gewinnt Preis für Wissenschaftskommunikation

idw-Vorstandsmitglieder Dr. Christina Reinhardt (re.) und Marco Finetti (li.) mit den Siegern Dr. Helge Siemens (Mitte, 1. Platz), Josef Zens (2. Platz, 2. v. r.) und Dr. Annette Kirk (3. Platz). Foto: idw

Die Kommunikationsabteilung des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) hat für die Pressemitteilung "Neue Studie beziffert persönlichen Beitrag zur Eisschmelze in der Arktis" den dritten Preis für Wissenschaftskommunikation des Informationsdiensts Wissenschaft (idw) gewonnen. Dr. Annette Kirk, Leiterin der Kommunikationsgruppe, nahm den Preis im Rahmen der idw-Mitgliederversammlung am 23. März 2017 in Würzburg aus den Händen von Dr. Christina Reinhardt, idw-Vorstandsvorsitzende, entgegen. Die Laudatio hielt Marco Finetti, Vorsitzender der Jury und Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Die Jury bewertete die ausgezeichnete Pressemitteilung "Neue Studie beziffert persönlichen Beitrag zur Eisschmelze in der Arktis" als handwerklich sehr gut gemacht und von hohem Nachrichtenwert. Die Pressemitteilung des MPI-M lag nur knapp hinter der zweitplatzierten Meldung des Helmholtz-Zentrums Potsdam. Platz 1 ging an das Helmholtz-Zentrum München.

Annette Kirk: "Wir freuen uns über diese Auszeichnung und nehmen sie als Ansporn auch weiterhin gute Pressearbeit zu leisten. Ein großer Dank gebührt auch den Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen unseres Instituts, die sich stark für gute Texte engagieren und damit unsere Arbeit unterstützen. Im Falle der ausgezeichneten Mitteilung geht unser Dank explizit an Dr. Dirk Notz."

In der ausgezeichneten Pressemitteilung geht es um die Studie von Dr. Dirk Notz, Max-Planck-Forschungsgruppenleiter "Meereis im Erdsystem" am MPI-M, und Prof. Julienne Stroeve vom US-Amerikanischen National Snow and Ice Data Center, die in der Zeitschrift Science veröffentlicht wurde. Die Studie beziffert den persönlichen Beitrag eines jeden Menschen zum Abschmelzen des arktischen Meereises: für jede Tonne Kohlendioxid, die ein Mensch irgendwo auf unserer Erde freisetzt, schwindet das sommerliche Meereis in der Arktis um drei Quadratmeter.

Mehr Informationen:

Opens external link in current windowPressemitteilung des idw
 

Ausgezeichnete Pressemitteilung "Neue Studie beziffert persönlichen Beitrag zur Eisschmelze in der Arktis"

Über den idw
Der Informationsdienst Wissenschaft e. V. (idw) betreibt eine Internetplattform, die Pressemitteilungen aus wissenschaftlichen Einrichtungen bündelt und so einem breiten Publikum zugänglich macht.

Über den Preis
Um die Qualität von Pressemitteilungen zu fördern, schreibt der idw seit 2009 jährlich einen eigenen Preis für Wissenschaftskommunikation aus. Alle an den idw angeschlossenen Pressestellen können sich mit einer Pressemitteilung aus dem zurückliegenden Jahr bewerben. Eine fachkundige und unabhängige Jury wählt aus den Einreichungen die drei besten Beiträge aus. Ausgezeichnet werden Pressemitteilungen von hoher handwerklicher Professionalität (Qualität), die über einen überragenden Nachrichtenwert verfügen und wissenschaftlich relevant sind (Relevanz und Originalität). Für die diesjährige Preisvergabe wurden 97 Mitteilungen (nur eine pro Einrichtung) eingereicht.

Der Siegerbeitrag wird mit 2.000 € prämiert, der zweite Preis ist mit 1.000 € dotiert und der dritte mit 500 €. Das Preisgeld soll für die weitere Qualitätssicherung und -verbesserung in der Kommunikationsarbeit eingesetzt werden.

Kontakt:

Dr. Annette Kirk
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Tel.: 040 41173 374
E-Mail: Opens window for sending emailannette.kirk@we dont want spammpimet.mpg.de