Informationen zu Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) und deren Auswirkungen auf das Max-Planck-Institut für Meteorologie

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Gesamtgesellschaft bewusst und nimmt das ungewöhnliche Risiko durch die derzeitige Pandemie sehr ernst. Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit und Sicherheit aller Beschäftigten zu garantieren.

Reisen bzw. Rückkehr aus dem Ausland

Reisende ins Ausland sollten sich ggf. unter Hinzuziehung des zuständigen Gesundheitsamtes sowohl vor als auch nach dem Auslandsaufenthalt über die geltenden Quarantänebestimmungen in Ihrem jeweiligen Bundesland informieren. Mitarbeiter*innen, die von Reisen aus (unter Umständen neu deklarierten) Risikogebieten zurückkehren, dürfen das Institut 14 Tage lang nach ihrer Rückkehr nicht  betreten. Dieses gilt auch, wenn Personen aus dem gleichen Haushalt (z.B. Partner/-innen, Kinder, Eltern, Mitbewohner/-innen) innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (im o. g. Sinne) waren.

Die aktuellen Risikogebiete können den Seiten des RKI entnommen werden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Aktuelle Reisewarnungen bzgl. COVID-19 werden auf der Seite des Auswärtigen Amts regelmäßig aktualisiert: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/gesundheit-fachinformationen/reisemedizinische-hinweise/Coronavirus

Weiter Informationen bietet die Re-open EU - Seite der Europäischen Union.

Regelungen (gültig bis zur nächsten Bekanntmachung durch den Krisenstab Anfang Dezember)

Die Corona Task Force hat am 16. November getagt und hat beschlossen, dass nachfolgende Maßnahmen weiterhin ihre Gültigkeit behalten. Darüber hinaus getroffene neue Regelungen sind in kursiv gekennzeichnet.

Hierzu wurde Folgendes vereinbart:

  1. Wir möchten weiterhin einen Beitrag dazu leisten, dass Kontakte minimiert werden, um die Gefahr von Ansteckungen zu vermeiden. Dies wird in vielen Fällen bedeuten, dass Sie von zu Hause aus arbeiten werden. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, und hier wollen wir aus der Situation gegenüber dem Frühjahr dieses Jahres lernen, dass das intensive Homeoffice auch Gefahren, z.B. Isolation oder mangelhafte Arbeitsbedingungen, birgt. Somit möchten wir Sie bitten, sich mit Ihrer Gruppenleitung zu beraten, ob und in welchem Umfang Homeoffice bzw. das Arbeiten im Institut für Ihre konkrete Arbeits- und Lebenssituation sinnvoll und geeignet ist. Hierbei sollen u.a. Arbeitsweg, Arbeitsbedingungen, aber auch persönlichen Umstände und Rahmenbedingungen eingezogen werden. Die Gruppenleitungen sind gehalten, aktiv auf ihre Gruppenmitglieder zuzugehen. Sollte sich hierbei Unterstützungsbedarf ergeben, stehen die Abteilungsdirektoren mit Rat und Tat zur Verfügung, und auch der Betriebsrat unterstützt gegebenenfalls.
  2. Die Doppelbelegung von Räumen soll vermieden werden. Bitte koordinieren Sie die Belegung eines Raumes mit Ihren Kolleginnen oder Kollegen. Gerne unterstützen Sie dabei auch die Abteilungssekretariate.
  3. Besprechungen sind in der Regel virtuell durchzuführen.
  4. Bitte achten Sie weiterhin strikt darauf, dass insbesondere in den Arbeitsräumen, Küchen und auch auf den Bänken vor dem Gebäude Bundesstraße 53 der erforderliche Abstand von mindestens 1,5 Meter eingehalten wird. 
  5. Dienstreisen im Inland sollten nur durchgeführt werden, wenn sie unbedingt notwendig sind. Die Genehmigung obliegt dem jeweiligen Abteilungsleiter. Für Auslandsdienstreisen, die noch kritischer hinterfragt werden müssen, gilt zudem, dass sie an den Krisenstab der Generalverwaltung gemeldet werden müssen.
  6. Sollten Sie Ihre Maske verlegt oder verloren haben, helfen wir Ihnen gerne mit einer Einwegmaske aus. Bitten Sie eine Kollegin oder einen Kollegen, Ihnen eine Maske aus dem Geschäftszimmer (in der Regel geöffnet von 9 – 14 h) abzuholen, oder wir legen Ihnen eine Maske ins Postfach.
  7. Wir möchten Sie darüber informieren, dass es ab sofort wieder möglich ist, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auch telefonisch bei Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu erhalten.
  8. Zum 8. November ändern sich auch die Einreisemodalitäten und sind dann voraussichtlich bundesweit weitgehend einheitlich so geregelt: Alle Personen, die aus einem offiziell geführten Risikogebiet (gemäß Angaben des RKI) nach Deutschland einreisen, müssen verpflichtend mindestens fünf Tage in Quarantäne. Erst dann ist ein ebenfalls verpflichtender Corona-Test möglich. Bis das Ergebnis vorliegt, gilt weiterhin Quarantänepflicht.
  9. Sollten Kitas, Schulen oder Pflegeeinrichtungen geschlossen sein, kann Sonderurlaub auch für halbe Tage gewährt werden. Bitte setzen Sie sich hierzu mit der Personalverwaltung (Frau Franke) in Verbindung.
  10. Sollte Ihr Kind oder Ihre Kinder aufgrund amtlicher Anweisung in Quarantäne bleiben müssen und Sie Sonderurlaub benötigen, wenden Sie sich ebenfalls an Frau Franke in der Personalverwaltung (personal@we dont want spammpimet.mpg.de).
  11. Wir möchten daran erinnern, dass es sehr hilfreich ist, ein Kontakttagebuch (pdf) zu führen, sollte bei einem Infektionsfall das Gesundheitsamt zurückliegende Kontakte abfragen.

Die vorgenannten Maßnahmen treten mit sofortiger Wirkung in Kraft und gelten bis auf Weiteres bzw. bis zu dem Zeitpunkt, zu dem neue Regelungen beschlossen und kommuniziert werden.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch in der Zwischenzeit für Rückfragen und Informationen zur Verfügung. Hierzu können Sie sich gerne an Ulrike Kirchner, Friedhelm Jansen und/oder Reiner Letscher wenden.