Informationen zu Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) und deren Auswirkungen auf das Max-Planck-Institut für Meteorologie

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Gesamtgesellschaft bewusst und nimmt das ungewöhnliche Risiko durch die derzeitige Pandemie sehr ernst. Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit und Sicherheit aller Beschäftigten zu garantieren.

Reisen bzw. Rückkehr aus dem Ausland

Reisende ins Ausland sollten sich ggf. unter Hinzuziehung des zuständigen Gesundheitsamtes sowohl vor als auch nach dem Auslandsaufenthalt über die geltenden Quarantänebestimmungen in Ihrem jeweiligen Bundesland informieren. Mitarbeiter*innen, die von Reisen aus (unter Umständen neu deklarierten) Risikogebieten zurückkehren, dürfen das Institut 14 Tage lang nach ihrer Rückkehr nicht  betreten. Dieses gilt auch, wenn Personen aus dem gleichen Haushalt (z.B. Partner/-innen, Kinder, Eltern, Mitbewohner/-innen) innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (im o. g. Sinne) waren.

Die aktuellen Risikogebiete können den Seiten des RKI entnommen werden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Aktuelle Reisewarnungen bzgl. COVID-19 werden auf der Seite des Auswärtigen Amts regelmäßig aktualisiert: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/gesundheit-fachinformationen/reisemedizinische-hinweise/Coronavirus

Weiter Informationen bietet die Re-open EU - Seite der Europäischen Union.

Regelungen (gültig bis zur nächsten Bekanntmachung durch den Krisenstab)

Im Einklang mit der fortschreitenden Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen Lebens, kann nun auch das Institut dank der erfolgten Implementierung der Schutz- und Hygienemaßnahmen mit einer behutsamen und schrittweisen Rückkehr in den Normalbetrieb beginnen. Voraussetzung hierfür ist die strikte Einhaltung von Regelungen und Anweisungen, die im Gebäude-Maßnahmenplan COVID 19 (Intranet) zusammengefasst sind.

Nur so können wir das Infektionsrisiko auch bei einer höheren Anzahl von Personen in den vom MPI-M genutzten Gebäuden minimieren. Mit dem Ziel, stets ein gutes Arbeits- und Forschungsumfeld bei bestmöglichem Gesundheitsschutz der Mitarbeiter*innen zu gewährleisten, hat die Corona Task Force Folgendes beschlossen:
 

  • Alle Mitarbeiter*innen werden ermutigt, ab sofort wieder ein angemessenes zeitliches Verhältnis zwischen der Arbeit im Homeoffice und der Arbeit am Institut zu finden. Vorstellbar wäre eine Ausweitung der Präsenzarbeit auf zwei oder drei Tage in der Woche.
  • Das Arbeiten von zu Hause ist auch weiterhin möglich und wird insbesondere unterstützt für Mitarbeiter*innen, die ihre Kinder oder andere Angehörige betreuen oder pflegen müssen, und für Personen, die einer Risikogruppe angehören.
  • Um das  Infektionsrisiko auch bei einer höheren Anzahl von Personen in den vom MPI-M genutzten Gebäuden zu minimieren, ist die strikte Einhaltung der geltenden Abstandsregelung sowie der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen notwendig.
  • Absprachen zu gemeinsam genutzten Büros müssen im Einzelfall erfolgen, gegebenenfalls unter Hinzuziehung der Gruppenleiter*innen, Abteilungssekretariate und –leiter.
  • Um die spontane Kommunikation und direkte Begegnungen wieder zu ermöglichen, wird die Einbahnstraßenregelung auf den Fluren und der Einpersonenbetrieb in den Teeküchen aufgehoben. Stattdessen besteht die Pflicht, in allen gemeinschaftlich genutzten Flächen wie Fluren, Treppenhäusern, Küchen und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen (der Gebäude-Maßnahmenplan Covid-19 wird entsprechend angepasst). Die Personenanzahl in den Küchen ist auf das Maß zu begrenzen, bei dem der Mindestabstand von 1,5 m nicht unterschritten wird. In den Toiletten gilt weiterhin die Ein-Personen-Regelung.
  • Besprechungen, einschließlich Seminare, Abteilungs- und Gruppentreffen, sollten weiterhin in der Regel virtuell erfolgen. Da die Nutzung der Besprechungsräume in begrenztem Maße und unter Auflagen seit längerem möglich ist,  können Treffen, die sich nur bedingt für das virtuelle Format eignen und die nur wenige Teilnehmer*innen umfassen, auch als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Hierbei sind die Kapazitätsgrenzen der Besprechungsräume zu beachten. Mitarbeiter*innen im Homeoffice sind vollumfänglich einzubeziehen.
  • Die besondere Belastung für Mitarbeiter*innen, die ihre Kinder oder andere Angehörige betreuen oder pflegen müssen, wird noch einmal explizit zur Kenntnis genommen. Das Eltern-Kind-Zimmer wird umgehend – nach der notwendigen Prüfung unserer Hygienemaßnahmen – wieder in Betrieb genommen.
  • Alle Dienstreisen müssen weiterhin durch den jeweiligen Abteilungsdirektor genehmigt werden. Für Dienstreisen in das Ausland muss weiterhin vor Reiseantritt eine Stellungnahme vom zentralen Krisenstab der MPG eingeholt werden. Dies gilt auch für Reisen innerhalb Europas, da trotz Aufhebung vieler Reisebeschränkungen in einigen Ländern ein erhöhtes Infektionsrisiko und Quarantäneauflagen bestehen.
  • Reisen in Risikogebiete sollten, wenn irgend möglich, vermieden werden. Dies gilt sowohl für Dienstreisen als auch für private Reisen. Wenn sich diese Reisen nicht vermeiden lassen, sind die Mitarbeiter*innen verpflichtet, nach ihrer Rückkehr zwei Wochen im Homeoffice zu arbeiten, bevor sie wieder an das Institut kommen.
  • Gäste sind in Absprache mit dem jeweiligen Abteilungsdirektor und unter Einhaltung der Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen zulässig. Hierzu ist eine Registrierung der Gäste erforderlich; die notwendigen Formulare werden im Intranet als auch als im Postraum der Bundesstraße 53 hinterlegt und können im Postfach des Geschäftszimmers abgegeben werden.
  • Die allgemeine Grippeschutzimpfung wird auch dieses Jahr vom Betriebsarzt vor Ort durchgeführt, die Termine werden bekanntgegeben, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht. Der Betriebsarzt wird seine Sprechstunden voraussichtlich ab dem 10.9. wieder vor Ort durchführen.
  • Alle Mitarbeiter*innen werden weiterhin aufgefordert, ihre Anwesenheit am Institut (nicht die Kontakte am Institut!) selbst zu protokollieren.


Die Corona Task Force wird weiterhin alle Entwicklungen zur Lage verfolgen, für das Institut bewerten, Regelungen gegebenenfalls entsprechend anpassen oder neue Maßnahmen und Instrumente entwickeln. Hierüber informieren wir Sie im Anschluss an die Management Komitee-Sitzung. Bei Fragen oder Anregungen sprechen Sie bitte mit ihrem Vorgesetzten oder einem Mitglied des Krisenstabs oder nutzen Sie die telefonischen Sprechstunden des Betriebsarztes.