Vereinbarkeit von Familie und Forschung

Beruf und Familie gut miteinander vereinbaren zu können, ist ein wichtiges Anliegen des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. Zur familienfreundlichen Organisation von Arbeit bietet das Institut u. a. folgende Unterstützung an:

Eltern-Kind-Arbeitszimmer
Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer (Raum 001) stellt Beschäftigten einen vollständig ausgerüsteten Arbeitsplatz zur Verfügung, damit sie in kurzfristigen Fällen, in denen unerwartet die Betreuung durch Dritte ausfällt (z.B. plötzliche Erkrankung der Tagesmutter) oder sich keine andere Betreuung planen lässt (z.B. Kind/ Kinder von GastwissenschaftlerInnen), ihr Kind/ihre Kinder mit an den Arbeitsplatz bringen können, um diese selbst zu beaufsichtigen oder beaufsichtigen zu lassen. Das Eltern-Kind-Arbeitszimmer dient ebenso als Rückzugsraum zum Stillen und als Ruheraum für Schwangere. Grundsätzlich dient das Eltern-Kind-Arbeitszimmer zur Überbrückung von kurzfristigen Betreuungsengpässen. Es steht allen MPI-M-Beschäftigten sowie Beschäftigten des Instituts für Meereskunde zur Verfügung. Auch GastwissenschaftlerInnen, die kurzzeitig am MPI-M tätig sind, können das Zimmer nutzen.

Stillzimmer
Neben dem Eltern-Kind-Arbeitszimmer gibt es zusätzlich ein Stillzimmer im 17. Stock des Geomatikums (Raum 1724).

Kinderbetreuung und Pflege: Familienservice pme
Im Auftrag der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) unterstützt der Opens external link in current windowpme Familienservice Mitarbeiter an Max-Planck-Instituten mit speziell qualifizierten Beraterinnen und Beratern bei Fragen oder Problemen bezüglich Kinderbetreuung (für Kinder im Alter von 0-14 Jahren) und Pflege (Homecare und Eldercare). Die Kosten für die Beratungs- und Vermittlungsleistungen des pme Familienservice trägt die MPG, eventuelle Betreuungskosten übernehmen die Mitarbeiter selbst. Weitere Informationen und das nötige Formular gibt es im internen Bereich.

Vertragsverlängerung bei Elternzeit/Mutterschutz
In manchen Fällen sind durch die Inanspruchnahme von Elternzeit das Projekt und die Projektmittel, über die eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler beschäftigt werden, bereits ausgelaufen, wenn sie wieder in den Beruf einsteigen. Bei manchen Projektträgern wird eine "kostenneutrale Vertragsverlängerung" aufgrund von Mutterschutz oder Elternzeit gewährt. Leider ist das aber selten der Fall und die Eltern geraten unter finanziellen Druck. Es ist daher die Politik des MPI-M, in Fällen, in denen der Projektträger die Kosten nicht trägt, freiwillig im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten eine begrenzte Zeit lang eine Verlängerung aus der Grundfinanzierung zu ermöglichen.

Zuschuss zur Kleinstkinderbetreuung 
aus Mitteln der Max-Planck-Förderstiftung
Seit Juli 2017 gibt es durch die Max-Planck-Gesellschaft einen Zuschuss zur Kleinstkinderbetreuung. Dieser Betrag soll jungen WissenschaftlerInnen helfen, die Betreuung von Kindern im Alter von drei bis zwölf Monaten zu finanzieren. Ein entsprechender Antrag dazu muss beim MPI-M gestellt werden. Das Pilotprojekt läuft zunächst für ein Jahr.