Grenzschichtmessungen und Modellierung

 

Die Wechselwirkung der Landoberfläche mit der darüberliegenden Atmosphäre spielt eine wichtige Rolle beim Antrieb des Energie- und Wasserzyklus in der atmosphärischen Grenzschicht. Sowohl in-situ Beobachtungen und durch bodengebundene Fernerkundung gewonnene Daten als auch Large-Eddy Simulationen erlauben einen detaillierten Einblick in die Natur dieser Austauchprozesse. Die so gewonnenen Erkenntnisse und Informationen müssen wegen der großen räumlichen Skalen von Klimamodellen und Satelliten-Beobachtungen in aggregierter Form diesen mitgeteilt werden.

Die Forschungsschwerpunkte der Arbeitsgruppe basieren auf experimentellen und numerischen Untersuchungen, um ein besseres Verständnis der Wechselwirkungsprozesse zwischen atmosphärischer Grenzschicht und der Landoberfläche zu erzielen. Die Gruppe betreibt die Landkomponente von M4T (Max-Planck Institute for Meteorology Mobile Toolkit), das Geräte zur lokalen Erfassung von Austauschflüssen als auch dem Zustand beider Kompartemente des Klimasystems umfasst. Die Gruppe ist eine gemeinsame Forschungsgruppe des Meteorologischen Instituts der Universität Hamburg und des Max-Planck-Instituts für Meteorologie. An der Universität wird die Gruppe unter dem Namen "Atmosphärenmessungen und Prozessmodelle" geführt.