Anstieg des Meeresspiegels

Regionale Unterschiede in den Meeresspiegeländerungen sind durch Änderungen in der Ozeanzirkulation sowie des hydrologischen Zyklus (Niederschlag minus Verdunstung) bedingt. So sind die Änderungen des Meeresspiegels im 21. Jahrhundert in den hohen südlichen Breiten relativ gering, während der Meeresspiegel in der Arktis durch erhöhten Frischwassereintrag gegenüber dem globalen Mittel mehr als doppelt so stark ansteigt. Verschiebungen der Ozeanzirkulation führen ebenfalls zu einem ungleichmäßigen Anstieg des Meeresspiegels gegenüber dem globalen Mittel - beispielsweise im Atlantik.
In der RCP8.5-Simulation liegt der durch die Erwärmung des Wassers bedingte Anstieg im globalen Mittel bei knapp 40 cm bis zum Jahr 2100. Regional werden jedoch wesentlich höhere Werte - mehr als 1 m - simuliert. In der RCP2.6-Simulation liegt der durch die Erwärmung des Wassers bedingte Anstieg im globalen Mittel bei unter 20 cm bis zum Jahr 2100.

Szenario: im Vergleich RCP 2.6 und RCP 8.5
Simulationszeitraum: 1975 - 2100
Modell: Erdsystemmodell MPI-ESM
Auflösung: MR